Essay: Christenverfolgung in der Antike

Januar 1, 2010

In seinem Brief ep. 10,96-97 (Übers. H. Kasten) bittet Plinius C. Secundus C. (d. J.), den Kaiser Trajan um Ratschläge in Bezug auf  die Verurteilung von Christen im röm. Reich: Christen, die ihrem Glauben vor dem Gericht absagen, sollen begnadigt werden. Der Kaiser Trajan bestätigt seine Verfahrensweise und befürwortet das Vorgehen des Plinius.
In dem Text ann. 15,44, 2-5 (Übers. E. Heller), verfasst von C. Tacitus, geht es um einen in Rom ausgebrochenen Brand, für den Kaiser Nero den Christen die Schuld gibt. Das ist der Grund, dass Nero Christen verhaften und töten lässt.
G. T. Suetonius beschreibt in dem Auszug aus der Kaiservite Nero 16,2 (Übers. H. Martinet) gesetzliche Erlasse des Kaisers Nero, die nicht nur das röm. Kulturangebot begrenzen, sondern auch Christen der Verfolgung und der Hinrichtung aussetzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Immobilien im antiken Pompeji und Herkulaneum

August 25, 2009

Eine wichtige Gemeinsamkeit der wirtschaftlichen Aktivität von Pompeji und Herkulaneum zur Zeit des Römischen Reiches, war die Tatsache, dass es eine stetig wachsende Anzahl von vermietbaren domus, tabernae und cenacula gab, die von Großgrundbesitzern an Kaufmannsleute, Familien und Handwerker verpachtet wurden.[1] Den Rest des Beitrags lesen »


Das antike Pompeji und seine Umgebung: Eine Produzenten/Konsumentenverbindung

Juli 27, 2009

Das antike Kampanien im römischen Reich hatte eine prosperierende Wirtschaft. Es bestanden rege Handelsverbindungen zwischen dem Umland einer Stadt und der ländlichen Umgebung, bei der Waren importiert und exportiert wurden. Auch Pompeji und die umliegenden ländlichen Gebiete Pompejis standen in einer solchen Produzenten/Konsumentenverbindung. Es schließt sich, ausgehend von dem wirtschaftlichen Geschehen im Umfeld Pompejis, die Frage an, ob sich die Handelsverbindungen von der Vesuvgegend und der Stadt Pompeji durch Quellen belegen lassen und ob es sich bei Pompeji tatsächlich um einen lukrativen Absatzmarkt für das ländliche Gewerbe in der Vesuvgegend handelte. Den Rest des Beitrags lesen »


Kampaniens Wirtschaft im Kontext der antiken Wirtschaft des Römischen Reiches

Juli 7, 2009

Heutzutage ist davon auszugehen, dass im Wirtschaftswesen des antiken Römischen Reiches Handel und Produktion  von vorwiegend landwirtschaftlichen und kleingewerblichen Produkten erfolgte.[1] Dabei fanden in Städten, die sowohl als Produktionsstätten wie auch als Absatzmärkte dienten, unterschiedliche wirtschaftliche Abläufe statt. In großen Städten existierte nicht nur ein Lokalhandel, bei dem Güter nur für den stadtinternen Gebrauch hergestellt wurden, sondern es gab darüber hinaus einen überregionalen Handel durch Händler und Familienunternehmen, die hergestellte Waren per Schiff oder über Land in andere Regionen des Reiches exportierten. Amphorenfunde geben einen Einblick, welche Handelswege Waren im römischen Reich durchliefen, bevor sie zu ihrem Zielort gelangten.[2] Berühmte Qualitätsprodukte wie Wein oder die garum – die Fischsauce Pompejis – machten einzelne Städte und Regionen über das Reich hinweg bekannt. Die städtischen Händler standen unter großem Konkurrenzdruck, denn man konnte in den Hafenstädten Waren wie Hülsenfrüchte, Gemüse, Olivenöl, Obst, Fleisch und Fisch entweder von den lokalen Produzenten, bei Händlern aus dem Hinterland oder bei Überseehändlern kaufen. Den Rest des Beitrags lesen »


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